• Anne

Bärlauchpesto

Aktualisiert: 20. März

Es ist wieder soweit! Eine bei Foodbloggern, Kräutersammlern, Selbermachern und allen anderen, die Kräuter lieben, beliebte Zeit hat wieder begonnen - die Bärlauchsaison! Diese kleine Pflanze treibt uns zu Frühlingsbeginn häufig in den Wahnsinn - jede/r will sie, nicht alle haben oder finden sie und so schnell wie die Zeit gekommen ist, ist sie auch schon wieder vergangen.


Dieses Jahr habe ich mal rechtzeitig dran gedacht. Im Leipziger Auenwald gibt es zwar reichlich Bärlauchvorkommen, aber aus dem heimischen Garten bzw. in dem Fall dem Garten meiner Eltern ist es mir doch lieber, da ich mir da sicher sein kann, wirklich Bärlauch in der Hand zu halten.


So nun auch dieses Wochenende. Der Elternbesuch stand an und zufällig war noch Bärlauch da, den ich mir dann gleich mal unter den Nagel gerissen haben (im wahrsten Sinne des Wortes, mein Fingernagel ist nach der Zubereitung grün) und direkt verarbeitet habe. Am liebsten würde ich eine unendliche Quelle an Bärlauch haben, da es so viele tolle Sachen gibt, die man damit machen kann - von Salz, über Butter bis Quiche und natürlich dem Klassiker - Bärlauchpesto!


Das ist es dann nun auch bei mir wieder geworden. Vielleicht schaffe ich es ja aber dieses Jar nochmal etwas anderes zuzubereiten :) Aber bis dahin versorge ich euch erstmal mit dem schnellsten Bärlauchrezept, dass ihr finden könnt. Außer den Zutaten und einem Multizerkleinerer oder Mörser braucht ihr nichts!

Zutaten (für ein kleines Glas)

50g Bärlauch

30g Parmesam

1/2 TL Meersalz

1/2 TL Saft einer Zitrone

Handvoll Walnusskerne

Handvoll Cashewkerne

2 EL Olivenöl



Zubereitung:

Zunächst habe ich den Bärlauch gewaschen und trocken getupft, er kam schließlich direkt aus dem Garten. In meiner Zubereitungsversion habe ich den Multizerkleinerer meiner Küchenmaschine benutzt und musste daher eigentlich nicht mehr sehr viel vorbereiten, da die Cashew und Walnusskerne im Ganzen zerkleinert wurden. Den Parmesan habe ich vor dem Start aber noch gerieben

Wenn ihr keinen Zerkleinerer habt und auf den guten alten Mörser zurückgreifen wollt, dann empfehle ich euch, die Kerne vorab zu zerkleinern. Das macht sich eindeutig besser.


Bei mir sind dann erstmal Bärlauch und die Kerne in den Zerkleinerer gewandert und wurden ordentlich "püriert".


Wie ihr hier auf dem Foto seht, wird das ganze dann eine sehmige Masse. Zu dieser könnt ihr dann die restlichen Zutaten dazugeben und weiter mixen. Wem es mit den angegebenen Mengen nicht ölig oder zu ölig, nicht salzig oder zu salzig ist, der kann natürlich da auch variieren. Für mich ist das die perfekte Mischung. Schön cremig, trotzdem schmeckt man aber sowohl den Parmesan als auch den Bärlauch noch gut raus und so sollte ein Pesto für mich auch sein.


Was ich nun damit anstellen werde, werde ich euch beim nächsten Mal zeigen. Denn da wird es mit dem Pesto weitergehen.


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